Ulm Falcons – Gammertingen Royals

Ulm Falcons unglücklich verloren

Die Royals aus Gammertingen, ebenfalls Absteiger aus der Regionalliga, waren am letzten Sonntag zu Gast in Ulm. Die Donaustädter waren in den letzten Spielen zumeist glücklos, hatten aber im vorletzten Spiel einen Sieg zu verzeichnen und wollten diesen Trend sicher gerne fortsetzen. Doch es kam anders und da die Ulm Falcons in dieser Saison nur noch vier mal spielen werden, müssen nun dringend Siege her.

Der Gegner aus Gammertingen, ging schon früh mit 2:0 in Führung. Eine viel diskutierte Schiedsrichterentscheidung begünstigte die Führung und brachte die Falcons früh ins Hintertreffen. Doch Florian Steinborn gelang mit einem Basehit der RBI zum 1:2 Anschlusstreffer noch im selben Inning.

Ab dem dritten Inning, spielten die Teams dann fast fehlerlos. Auf beiden Seite stimmte die Defensive, die Pitcher leisteten ebenfalls ihren Beitrag und so blieb es bei der 2:1 Führung der Gäste. Wie bereits letzte Woche, war für Ulm wiederum Daniel Survilla auf dem Mound (dem Wurfhügel des Pitchers) und sollte das auch für das gesamte Spiel bleiben. Er lieferte wiederum eine überzeugende Leistung ab.

Die Falcons konnten sich nach und nach eine Führung heraus spielen, die bis ins vorletzte Inning verteidigt wurde. Dann allerdings verlor Ulm etwas den Faden, erlaubte zuerst im achten Inning den Punkt zum 3:4 und schließlich im neunten sogar den Ausgleich und den Punkt zur Führung der Gäste, begünstigt durch einen Fehler, einen sogenannten Error, im Feldspiel der Ulmer.

Im letzten Inning stand es also 5:4 gegen Ulm, die nun ihrerseits in die Offensive kamen. Kein Spieler aus, aber zwei Runner auf den Bases, so stellte sich die Situation bereits recht rosig für die Donaustetter dar. Aber dann gelnag den Royals ein spektakuläres Double Play, ein Spielzug, mit dem gleich zwei Aus erzielt werden. Die Falcons kamen daraufhin nicht mehr im Spiel, selbst der beste Ulmer Offensivspieler an diesem Tag, Akira Iwane, konnte nichts mehr an der Niederlage der Falcons ändern.