{"id":696,"date":"2008-08-23T17:11:10","date_gmt":"2008-08-23T16:11:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.baseball-zone.de\/?p=696"},"modified":"2018-05-05T22:16:26","modified_gmt":"2018-05-05T21:16:26","slug":"tornados-61-in-spiel-3","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.baseball-zone.de\/?p=696","title":{"rendered":"Finale: Tornados gegen Legion\u00e4re"},"content":{"rendered":"<p>M\u00e4chtig geregnet hat es vor dem Spiel, aber wenn die Heidek\u00f6pfe gedacht hatten, dass das Unwetter nun vorbei w\u00e4re, dann sahen sie sich get\u00e4uscht. Als Starting Picther waren f\u00fcr Heidenheim Peter Dankerl und f\u00fcr Mannheim Sam Waterman am Start. Und zun\u00e4chst ging es auch so weiter, wie in Mannheim. Die Defensive dominierte, Runner auf den Bases waren eine Seltenheit und Punkte gab es nicht zu sehen. Das \u00e4nderte sich dann im vierten Inning. Ein Error des Shortstops, brachte den Tornados die ersten beiden Runs. Und obwohl die Tornados in der Offensive ihre Chancen hatten, konnten sie das noch nicht in Runs umsetzen.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst sah es aber so aus, als k\u00f6nnten sich die Heidek\u00f6pfe noch einmal fangen. Ryan Lilly trat im sechsten Inning ans Schlagmal und packte zumindest einen kleinen Hammer aus. Mit einem Homerun, der sich gerade noch so \u00fcber den Zaun im Aussenfeld rettete, erzielte er den einzigen Run der Heidek\u00f6pfe an diesem Tag. Das brachte wenigstens zeitweilig die Hoffnung zur\u00fcck, dass doch etwas drin sein k\u00f6nnte. Nicht jedoch gegen den Pitcher der Tornados. Craig Pycock brachte die Heidenheimer Batter immer wieder mit seinen W\u00fcrfen zur Verzweiflung, nach dem Homerun war nicht mehr viel von den Heidek\u00f6pfen auf den Bases zu sehen. Im Feld schon, da war die Defense auf Posten.<\/p>\n<p>Jedenfalls bis zum achten Inning. Da kam es dann kn\u00fcppeldick f\u00fcr das stark besetzte Team aus Heidenheim. Das erste Aus war noch relativ einfach, ein Routine Play des dritten Baseman auf eins, gab den Fans das Gef\u00fchl, dass immer noch alles unter Kontrolle war. Dann aber ein Single und ein Walk, Runner der Tornados auf Base eins und zwei. Dominik H\u00f6pfner kam zum Schlag, der den entscheidenen Punkt in Spiel 2 in Mannheim schon nach Hause geschlagen hatte. Peter feuerte den Ball ab, Dominik erwischte ihn ausgezeichnet und schlug den n\u00e4chsten Punkt nach Hause, w\u00e4hrend H\u00f6pfner bis auf Base 2 gelangte und Base 3 ebenfalls besetzt blieb. Das reichte Mike Hartley dann, er entzog Peter Dankerl f\u00fcr heute erst einmal das Vertrauen und winkte Hagen R\u00e4tz heran.<\/p>\n<p>Man kann sich fragen, warum in dieser entscheidenden Situation nicht Markus Winkler eingesetzt wurde. Diesmal jedenfalls, war Hagen keine gute Wahl. Mit Runnern auf 2 und 3, entschied sich Heidenheim zu einem Intentional Walk, das bedeutet, der n\u00e4chste Batter Billy Hess bekam absichtliche vier Fehlw\u00fcrfe serviert, um auf die erste Base zu gelangen. Mit diesem taktischen Mittel, wollte sich Heidenheim die Chance auf ein Double Play offen halten, dass ihnen aus dem Inning geholfen h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Mannheims Offense, spielte dabei aber nicht die ihnen zugedachte Rolle. Mit Bases Loaded, kam beim n\u00e4chsten Batter dann gleich der n\u00e4chste Basehit. Ein Single brachte den Punkt zum 4:1 nach Hause, alle Bases blieben besetzt. Beim n\u00e4chsten Batter dann wieder ein Single, Heidenheim fand kein Mittel gegen die schnellen Bats der Tornados. Zwei weitere Punkte, das 6:1 war markiert und als n\u00e4chstes machte sich die Nummer 47 der Tornados zum schlagen bereit. Marvin Appiah hatte schon in Spiel 2 daf\u00fcr gesorgt, dass Mannheim ausgleichen konnte und so die Verl\u00e4ngerung \u00fcberhaupt erst erm\u00f6glicht. Mike Hartley wechselte erneut den Pitcher, aber da war es eigentlich schon viel zu sp\u00e4t. Dieser Wechsel immerhin, erwies sich als gute Massnahme. Marvin erwischte die Kugel nicht richtig und servierte direkt auf den Spieler an der dritten Base. Der trat auf Base 3 zum ersten Aus und warf dann quer durch das Infield auf die 1 zum zweiten. Das schon vorher ersehnte Double Play, half den Heidek\u00f6pfen aus dem Inning.<\/p>\n<p>Aber zum Gewinnen, waren nun stolze sechs Punkte n\u00f6tig. F\u00fcnf, um sich in die Verl\u00e4ngerung zu retten. Trotz Nachschlagrecht und damit noch zwei Innings at Bat f\u00fcr die Heidek\u00f6pfe, war das gegen das Pitching aus Mannheim eine fast unl\u00f6sbare Aufgabe, an der die Heidek\u00f6pfe dann auch scheiterten. Ein Single in der zweiten H\u00e4lfte des achten Innings, bliebt folgenlos. Und im neunten, bei einem Aus, flog der Ball dann noch mal in Richtung Right Field. Der Runner wollte aus dem Single ein Double machen und startete durch bis auf 2. Marvin stellte aber unter Beweis, dass er nicht nur gut schlagen kann. Der rechte Aussenfeldspieler, feuerte die Kugel aus dem Outfield direkt auf die 2, wo der Baseman auf den Runner Heidenheims wartete und ihn zum zweiten Aus des Innings ber\u00fchrte. Nach dem letzten Flyout, war es dann endg\u00fcltig vorbei. Mannheim zog jubelnd ins Finale ein und wartete gespannt auf Nachricht aus Solingen, gegen wen es denn nun im Finale gehen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Die Tornados werden also ihrer Favoritenrolle, die sie sich mit den zwei Siegen in Mannheim letzte Woche hart erarbeitet hatten, bereits im ersten Spiel gerecht. Der erste Matchball ist schon verwandelt, um in der Analogie des Trainers Georg Bull zu bleiben. Spiel, Satz und Sieg f\u00fcr Mannheim.<\/p>\n<p><strong>Box Scores:<\/strong><\/p>\n<table border=\"0\" width=\"400\" align=\"center\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"118\">Team<\/td>\n<td width=\"16\">1<\/td>\n<td width=\"16\">2<\/td>\n<td width=\"16\">3<\/td>\n<td width=\"16\">4<\/td>\n<td width=\"16\">5<\/td>\n<td width=\"16\">6<\/td>\n<td width=\"16\">7<\/td>\n<td width=\"16\">8<\/td>\n<td width=\"16\">9<\/td>\n<td width=\"25\"><strong>R<\/strong><\/td>\n<td width=\"25\">H<\/td>\n<td width=\"25\">E<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Tornados<\/td>\n<td>0<\/td>\n<td>0<\/td>\n<td>0<\/td>\n<td>2<\/td>\n<td>0<\/td>\n<td>0<\/td>\n<td>0<\/td>\n<td>4<\/td>\n<td>0<\/td>\n<td><strong>6<\/strong><\/td>\n<td>12<\/td>\n<td>0<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Heidek\u00f6pfe<\/td>\n<td>0<\/td>\n<td>0<\/td>\n<td>0<\/td>\n<td>0<\/td>\n<td>0<\/td>\n<td>1<\/td>\n<td>0<\/td>\n<td>0<\/td>\n<td>0<\/td>\n<td><strong>1<\/strong><\/td>\n<td>8<\/td>\n<td>2<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>In Solingen am Weyersberg, stand es nach dem dritten Spiel in der Serie nur noch 2-1 f\u00fcr Regensburg. Das erste Spiel ging mit 3:1 an die Alligators, die ihre Heimst\u00e4rke zu nutzen verstanden und ihre Hoffnung auf das Finale erhalten konnten. F\u00fcr die Legion\u00e4re, brachte diese Niederlage sicher einige schlechte Erinnerungen ans letzte Jahr zur\u00fcck, als man in der Serie ebenfalls bereits 2-0 f\u00fchrte und das dritte Spiel dann denkbar knapp verlor. Die gesamte Serie, ging daraufhin an die Mainz Athletics.<\/p>\n<p>Aber im vierten Spiel, konnten die Regensburger dann ihren Matchball letztendlich doch verwandeln. Bereits im ersten Inning, gingen sie durch einen 2-Run Homerum mit 2:0 in F\u00fchrung, diese konnte bis zum Schluss bewahrt bleiben. Mit 3-1 Siegen, zogen die Legion\u00e4re ins Finale der Deutschen Baseball-Meisterschaft 2008 ein, wo die Tornados schon auf sie warten. Es gibt also ein reines S\u00fcd-Finale, Mannheim und Regensburg setzen sich am Ende durch und werden den deutschen Meister 2008 unter sich ausmachen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00e4chtig geregnet hat es vor dem Spiel, aber wenn die Heidek\u00f6pfe gedacht hatten, dass das Unwetter nun vorbei w\u00e4re, dann sahen sie sich get\u00e4uscht. Als Starting Picther waren f\u00fcr Heidenheim Peter Dankerl und f\u00fcr Mannheim Sam Waterman am Start. 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