{"id":1918,"date":"2009-09-07T12:10:04","date_gmt":"2009-09-07T11:10:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.baseball-zone.de\/?p=1918"},"modified":"2018-05-05T22:15:10","modified_gmt":"2018-05-05T21:15:10","slug":"sieg-gegen-meister-strikers-bleiben-in-der-landesliga","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.baseball-zone.de\/?p=1918","title":{"rendered":"Sieg gegen Meister &#8211; Strikers bleiben in der Landesliga"},"content":{"rendered":"<p><em>von Thomas Meyer<\/em><\/p>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-full wp-image-1700\" style=\"margin: 5px;\" title=\"result_icon\" src=\"http:\/\/www.baseball-zone.de\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/result_icon.jpg\" alt=\"result_icon\" width=\"51\" height=\"51\" \/>Sindelfingen<\/strong> &#8211; Endstand 20:6 (4:5\/4:0\/2:0\/1:0\/2:0\/0:0\/0:0\/7:1) im Spiel zwischen dem unangefochtenen Meister Sindefingen Squirrels und dem Tabellenletzten MTV Aalen Strikers. Ein klarer und nicht unerwarteter Spielausgang zwischen diesen beiden Mannschaften &#8211; k\u00f6nnte man meinen. Aber von wegen, nicht etwa die klar favorisierten Mercedesst\u00e4dter setzten sich am vergangenen Samstag im sch\u00f6n gelegenen Sindelfinger Baseballpark durch, sondern v\u00f6llig \u00fcberraschend die MTV Aalen Strikers.<br \/>\nMit der Euphorie des gelungenen letzten Saisonheimspiels im R\u00fccken machten sich die Aalener Baseballer auf den Weg zum letzten Saisonspiel in diesem Jahr. Die Rollen schienen klar verteilt, das MTV-Team war begleitendes Element bei der Meisterk\u00fcr des Heimteams, das mit gleich f\u00fcnf Spielern des h\u00f6herklassigen Verbandsligakaders verst\u00e4rkt antrat, darunter mit Gianni Ferraro den Catcher und Nummer-1-Batter im Team!<br \/>\n<img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-full wp-image-170\" style=\"margin: 5px;\" title=\"strikers_logo\" src=\"http:\/\/www.baseball-zone.de\/wp-content\/uploads\/2008\/07\/strikers_logo.gif\" alt=\"strikers_logo\" width=\"95\" height=\"80\" \/>Das Spiel begann allerdings zun\u00e4chst mit einem Paukenschlag der Ost\u00e4lbler, im ersten Inning ging man nach zwei &#8222;Basehits&#8220; und drei &#8222;Walks&#8220; mit 4:0 in F\u00fchrung. Sindelfingen zeigte sich aber keineswegs geschockt und konterte bei eigenem Schlagrecht mit f\u00fcnf eigenen Punkten zum 5:4, das Spiel schien seinen gewohnten Lauf zu nehmen. Aber denkste, fortan \u00fcbernahm Aalen klar das Kommando. Die Offensive zeigte sich wie schon in der letzten Partie gegen Nagold extrem schlagstark &#8211; gleich f\u00fcnf Aalener Spieler erzielten eine Schlagquote von 50% und h\u00f6her &#8211; und setzte die Feldverteidigung der Squirrels immer wieder unter Druck. Die L\u00e4ufer auf Base sorgten dar\u00fcber hinaus f\u00fcr zus\u00e4tzliche Nervosit\u00e4t bei den Sindelfinger Werfern. So lie\u00df der erste Pitcherwechsel auf Seiten des Gastgebers auch nicht lange auf sich warten, im zweiten Inning \u00fcbernahm Pirschke f\u00fcr Hudson. Doch auch diese Umstellung brachte nicht die gew\u00fcnschte Beruhigung ins Sindelfinger Spiel, die MTVler blieben am Ball und schraubten das Ergebnis Inning f\u00fcr Inning in die H\u00f6he.<br \/>\nAber nicht nur die Aalener Offensive setzte gelungene Akzente, auch die Feldverteidigung stand an diesem Tag sehr sicher. Waldemar J\u00fcrgens, der sein vorerst letztes Spiel f\u00fcr die MTV-Strikers bestritt und in der neuen Saison zum designierten Regionalligaaufsteiger Virngrund Elks wechselt, zeigte zum Abschluss \u00fcber volle acht Spielabschnitte eine absolute Glanzleistung und dominierte die routinierten Sindelfinger Schlagm\u00e4nner zusammen mit seinem Catcher Adis Heinzl durch variantenreiche und pr\u00e4zise W\u00fcrfe \u00fcber weite Strecken.<br \/>\nF\u00fcr die notwendigen &#8222;Outs&#8220; sorgte J\u00fcrgens aber keinesfalls ausschlie\u00dflich h\u00f6chstselbst sondern \u00fcber weite Strecken im perfekten Zusammenspiel mit seiner Feldverteidigung. Mit nur zwei Fehlern blieb die Fehlerquote bei den Strikers erfreulich gering, das hat man in dieser Saison beim MTV auch schon anders erlebt. Erst in den letzten drei Innings erzielte Waldemar J\u00fcrgens acht seiner insgesamt elf &#8222;Strike-Outs&#8220;. Logisches Ergebnis waren somit bis in den achten Durchgang hinein ausschlie\u00dflich Nullrunden des Gastgebers, denen lediglich noch im letzten Spielabschnitt eine Ergebniskorrektur gelang. Vor allem im letzten Durchgang erh\u00f6hten die MTV-Strikers in der Offensive die Schlagzahl nochmals deutlich und schraubten das Ergebnis auf sage und schreibe 20:5, der Gastgeber brachte nur noch einen weiteren Punkt nach Hause.<br \/>\nV\u00f6llig \u00fcberraschend konnte das Spiel damit vorzeitig auf Grund der &#8222;10-Punkte-Mercy-Rule&#8220; von den Unparteiischen f\u00fcr beendet erkl\u00e4rt werden. Gro\u00dfer Jubel nat\u00fcrlich im Aalener Lager, damit haben die Strikers mit einer famosen Mannschaftsleistung selbst f\u00fcr einen tollen Saisonabschluss gesorgt. Eigentlich schade, dass das Team in diesem Jahr keine Spiele mehr zu bestreiten hat, der Strikers-Express schien jetzt zum Saisonende endlich richtig ins Rollen gekommen zu sein. W\u00e4ren nicht einige Spiele vor allem gegen Freiberg und Nagold fahrl\u00e4ssig aus der Hand gegeben worden, w\u00e4re Tabellenplatz 4 oder sogar der dritte Rang durchaus m\u00f6glich gewesen!<br \/>\nDie vergangenen Spiele und vor allem das Auftreten des Teams sind vor allem auch ein Beleg f\u00fcr die gute Arbeit von Neu-Trainer Albert Fried, der die Mannschaft in den vergangenen Wochen gut vorbereitet hat und damit f\u00fcr eine Trendwende in einer bis dahin eher unbefriedigenden Saison sorgen konnte. Jetzt gilt es f\u00fcr ihn und die Mannschaft den Blick nach Vorne zu richten, um auch in der Saison 2010 an die zuletzt gezeigten Leistungen ankn\u00fcpfen zu k\u00f6nnen. Dann zwar ohne den Leistungstr\u00e4ger Waldemar J\u00fcrgens, aber immer noch mit viel Potenzial wie die letzten Spiele deutlich gezeigt haben. Auf Grund einer Umstrukturierung bleiben die MTV Aalen Strikers trotz des letzten Tabellenplatzes dar\u00fcber hinaus in der Landesliga und werden dort im n\u00e4chsten Jahr versuchen mit einem jungen Team eine gute Rolle zu spielen.<br \/>\nDen besten Schlagdurchschnitt bei den Strikers erzielte im letzten Saisonspiel mit einer Quote von 80% Christian Bertuch, der mit seinen &#8222;Hits&#8220; gleichzeitig auch 7 Punkte nach Hause brachte. Einen so genannten &#8222;Grand-Slam-Homerun&#8220;, der mit einem Schlag vier Punkte zur\u00fcck auf die Ausgangsbase gebracht h\u00e4tte, verpasste er im achten Inning nur um wenige Meter. Flei\u00dfigste Punktesammler waren Albert Fried und Johannes Schrezenmeier mit jeweils 4 nach Hause gelaufenen &#8222;Runs&#8220;.<br \/>\nMTV Aalen Strikers: Thomas Meyer (2B), Matthias Schneider (Cf), Albert Fried (Sst), Waldemar J\u00fcrgens (P), Johannes Schrezenmeier (3B), Jochen Dobler (Cf\/2B), Adis Heinzl (C), Christian Bertuch (1B), Mike Sabanovski (Lf), Julius Dorsel (Rf).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Thomas Meyer Sindelfingen &#8211; Endstand 20:6 (4:5\/4:0\/2:0\/1:0\/2:0\/0:0\/0:0\/7:1) im Spiel zwischen dem unangefochtenen Meister Sindefingen Squirrels und dem Tabellenletzten MTV Aalen Strikers. Ein klarer und nicht unerwarteter Spielausgang zwischen diesen beiden Mannschaften &#8211; k\u00f6nnte man meinen. 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